Regeln

Jeden Monat finden über 300 Poetry Slams im deutschsprachigen Raum statt.

Die Regeln sind immer dieselben:

  • Die vorgetragenen Texte müssen von dem/der/den Vortragenden selbst verfasst worden
    sein.
  • Ein Zeitlimit begrenzt den Vortrag.
  • Requisiten (Kostüme, Instrumente, Pyrotechnik, usw.) sind verboten.
  • Es darf nicht überwiegend gesungen werden.
  • Das Publikum entscheidet über den Ausgang des Wettbewerbs.

Das Zeitlimit beträgt in allen Wettbewerbsrunden des BW SLAM 17 6:00 Minuten. Nach 5:45 Minuten ertönt ein akustisches Signal, das die verbleibenden 15 Sekunden anzeigt. Nach 6:00 Minuten wird der Auftritt von der Moderation beendet.
Das Zeitlimit beginnt mit dem ersten gesprochenen Wort auf der Bühne. Bei tonlosem/pantomimischem Beginn beginnt es spätestens 5 Sekunden, nachdem das Mikrofon eingestellt wurde/der Beginn durch Körpersprache signalisiert wurde.

Die Reihenfolge der Auftretenden wird jeweils am Tag der Veranstaltung durch den/die Bout Manager*in im Beisein der Akteur*innen ausgelost.
Das gesprochene Wort steht im Vordergrund. Die Vorträge dürfen nicht überwiegend aus
Gesang bestehen, in jedem Fall aber unter 50% der Auftrittszeit. Rap/Sprechgesang ist
grundsätzlich erlaubt. Kostüme sind ausschließlich gestattet, wenn die betreffende Person nachweislich auch abseits der Bühne damit in der Öffentlichkeit in Erscheinung tritt. Es ist untersagt, sich nur für den Auftritt zu „verkleiden“. Textblätter (ggf. auch Smartphone, Tablet, Kindle, etc. – sofern sie nicht Teil der Performance sind) gelten nicht als Requisit und sind deshalb zu jeder Zeit erlaubt.
Das Einbinden von sich auf der Bühne befindlichen Gegenständen (z.B. Mikrofonstativ) oder Bühnengegebenheiten (z.B. Vorhänge) ist nur in dem Maße gestattet, als dass ihm keine elementare Rolle während des Auftritts zufällt (vgl. „Gesangsregel“).

Die Jury besteht bei allen Wettbewerbsrunden des BW Slam 17 aus zufällig ausgewählten Zuschauer*innen, die durch das Bout Management während der Einlassphase ausgesucht und gebrieft werden. In den Vorrunden sowie den Halbfinals besteht die Publikumsjury aus 7 Personen, beim Finale aus 10 Personen.
Alle Jurymitglieder geben ihre Wertung auf Aufforderung der Moderation unmittelbar nach dem Auftritt ab. Die zu vergebenen Wertungen reichen dabei von 0,0 (sehr schlecht) bis 10,0 (ausgezeichnet). Es werden jeweils die höchste und die tiefste Wertung gestrichen („Streichnoten“). Die verbliebenen Punkte werden addiert und ergeben das Endergebnis für den jeweiligen Auftritt.
Sollte vor einer Entscheidung auf einer zum Erreichen der nächsten Ausscheidungsrunde
relevanten Platzierung Punktegleichstand herrschen (z.B. Gruppensieg nach allen Beiträgen in Gruppe 1), entscheidet die Publikumsjury durch Anzeigen von „X“ oder „O“ (Entweder-Oder-Entscheid). Sollten mehr als zwei Teilnehmer*innen einen Punktegleichstand erzielen, entscheidet die Publikumsjury durch Anzeigen von 1, 2, 3, 4, etc. (Entweder-Oder-Entscheid). Hierbei ist jeweils die relative Mehrheit der Juryvoten ausschlaggebend. Sollten mehrere Teilnehmer*innen mit den meisten Stimmen die gleiche Punktzahl erhalten haben, so wird unter Ausschluss der übrigen noch im Stichentscheid befindlichen Teilnehmer*innen die Abstimmung ggf. so lange wiederholt, bis sich eine relative Mehrheit für eine/n Teilnehmer*in ergibt.

VORRUNDE
Die zwölf Starter*innen der Vorrunde werden in zwei – ausschließlich für die Wertung relevante – Gruppen à 6 Teilnehmer*innen gelost (s. Startplatzreihenfolge-Auslosung. Es gibt keine Pause während der Veranstaltung). Insgesamt qualifizieren sich die 2 jeweils Gruppenbesten und die verbleibende 2 punktbesten Personen für das Finale.

FINALE
Die acht Starter*innen des Finals werden in zwei – ausschließlich für die Wertung relevante – Gruppen gelost. Jede Gruppe besteht aus vier Personen. Der/die Punktbeste aus jeder Gruppe qualifiziert sich für das finale Stechen.
Die dritte verbleibende punktbeste Person zieht ebenfalls ins finale Stechen ein.
Die Reihenfolge im finalen Stechen wird live auf der Bühne gelost.
Im Finale muss ein anderer Text vorgetragen werden als in der Vorrunde. Im Finalen Stechen darf der Text aus der Vorrunde wiederholt werden. Man braucht also bis zum Titel mindestens 2 Texte.
Der/die Punktbeste des finalen Stechens ist BW Slam Meister 2017.

U20
Die neun Starter*innen werden in zwei – ausschließlich für die Wertung relevante – Gruppen à 4 und 5 Teilnehmer*innen gelost. Insgesamt qualifizieren sich die 2 jeweils Gruppenbesten und die verbleibende 1 punktbeste Person für das Finale.