Historie

Poetry Slam hat in Tübingen eine lange Geschichte. Schon Mitte der Neunziger fanden im Blauen Salon die ersten Slams statt. Danach tauchte Poetry Slam mal im Depot auf, dann im Epplehaus. 2004 startete dann der Slam, der heute noch der monatlich stattfindende Slam in Tübingen ist, im Pequenita am Sternplatz. Die Kneipe wechselte ihren Namen zu Zweimers und Laden, der Slam blieb. 10 Jahre lang traten in der kleinen Kneipe die großen und kleinen Stars der Szene auf.

Im Hexenkessel der Bar bewiesen sich heutige und damalige Größen der Szene wie Timo Brunke, Sebastian Krämer, Lars Ruppel, Sebastian 23, Lara Stoll u.v.a.

Eine Zeit lang entwickelte sich das Sonderformat „Kronengeflüster“, eine Art All-Star-Slam, bei dem beispielsweise auch der Rapper Toni L aus Heidelberg zu Gast war. Es gab ein Team-Slam-Special, Polizei-Besuch während einer Dada-Performance, stummen Applaus um die Nachbarn zu schonen und einen legendären Städtebattle gegen Wien.

2014 zog der Slam dann ins Schlachthaus, wo er immer noch an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindet. Außerdem gibt es in Tübingen noch einige andere Poetry Slams wie im Kukuk, im Wohnzimmer und im Pfleghof. Man kann also sagen: Die Szene lebt.